1 x 1 der Kälte- und Klimatechnik

                  
Aeroquip-Kupplungen
 
Schnellanschlusskupplungen auf der Kältemittelseite bei Verflüssigereinheiten
 

Aluminiumlamellen
 
Feine Aluminiumstreifen die auf die Cu-Rohre aufgepresst sind, um so die Wärmeübertragung zu erhöhen.
 

Anlageninhalt
 
Gesamter Wasserinhalt des Systems, einschließlich Rohrleitungen, Speicher, Verbraucher, usw.
 

Anlaufstrom
 
Spitzenstrom, der beim Start der Anlage benötigt wird. Dieser tritt jedoch nur in einer sehr kurzen Zeitspanne auf.
 

Anaconda(Hersteller von Schwingungsdämpfer- gebräuchlicher Begriff)
 
Schwingungsdämpfer in der Rohrleitung, um Rohrbrüche zu vermeiden und Schwingungen nicht ins Rohrsystem zu übertragen. Meistens in Verdichter nähe angebracht.
 

Ausdehnungsgefäß
 
Ein mit Stickstoff gefülltes Polster in einem Behälter gleicht Ausdehnungen des Wassers bei Temperaturschwankungen aus.
 

Automatische Wassernachspeisung
 
Füllt bei einem geschlossenen Wasserkreislauf über ein Ventil automatisch Wasser nach, sobald der Anlagendruck einen vorher eingestellten Wert unterschreitet.
 

Axialventilator
 
Die Luft wird in Richtung der Motorachse gefördert
 

Betriebsspannung
 
Spannung in Volt, die für den Betrieb eines Gerätes notwendig ist.
 

Betriebsstundenzähler
 
Hält die Betriebsstunden einer Maschine für z.B. spätere Servicearbeiten fest.
 

Bördel-Anschluss
 
Anschlußart für Kältemittelleitungen bei Verflüssigereinheiten. Zum Herstellen von Bördel-Anschlüssen werden Spezialwerkzeuge benötigt, die jeder Kältefachbetrieb besitzt.
 

CE Kennzeichen
 
Nationale Norm
 

Deckenkassette
 
Klimagerät für den Einbau in abgehängte Decken, vorzugsweise mit Eurorastermaß. Saugt die Luft von unten an und bläst sie seitlich durch den Wärmetauscher aus.
 

Differenzdruck-Strömungswächter
 
Sicherheitseinrichtung zum Schutz des Gerätes, falls der Wasserdurchfluss unterbrochen ist. Er misst die Druckdifferenz zwischen Saug- und Druckseite der Pumpe und kann so erkennen, ob Wasserdurchfluss vorhanden ist oder nicht. Falls nicht, wird das Gerät automatisch gestoppt. In der Anlaufphase ist der Differenzdruck-Strömungswächter für ca. 10 Sekunden überbrückt, damit genügend Zeit bleibt, eine Wasserströmung aufzubauen, ohne eine Fehlermeldung zu erhalten.
 

Drehzahlregelung
 
Reguliert die Drehzahl des Lüfters in Abhängigkeit vom Kondensationsdruck oder der Kondensationstemperatur. 
 

Druckverlust (wasserseitig)
 
Summe aller Widerstände in der Wasserleitung wie z. B. Rohrbogen, Verdampfer im Verbraucher usw.
 

Duo-Split
 
Eine Außeneinheit, zwei getrennt regelbare Inneneinheiten.
 

E-Heizung
 
Elektrische Heizung, als Widerstandsheizdrähte ausgeführt.
 

Elektrische Abtauheizung
 
Elektrische Heizung, als Widerstandsheizstab im Verdampfer eingebaut, zur automatischen Abtauung.
 

Elektrostatischer Filter
 
Durch die statische Aufladung werden auch feinste Staubpartikel gefiltert.
 

Enthitzer
 
Wärmetauscher, der direkt nach dem Verdichter in der Heißgasleitung eingebaut wird, um einen Teil der Wärmeenergie in erwärmtes Brauchwasser umzuwandeln
 

Entleerungshahn
 
Anschlussmöglichkeit zum Entleeren oder Befüllen der Anlage.
 

Entlüftungsventil
 
Entlüftet z.B. beim geschlossenen Wasserkreislauf beim Befüllen der Anlage. E~ sollten beim Entleeren der Anlage grundsätzlich geöffnet sein, um Unterdruckschäden zu
vermeiden.
 

Esteröl
 
Spezielles Kältemaschinenöl, das in Verbindung mit dem Kältemittel R 134 A, R404 A, R410A, R 407C verwendet werden muss. Mineralöl ist hier nicht geeignet.
 

Eurorastermaß
 
60 cm x 60 cm. (siehe auch Deckenkassetten)
 

Expansionsventil
 
In größeren Kälteanlagen verwendet man als Einspritzorgan ein sog. Ex-Ventil. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Düse, in der das flüssige Kältemittel fein zerstäubt wird, wobei es verdampft und der Umgebung Wärme entzieht, wodurch der Kühleffekt entsteht.
 

Externe Ansteuerung
 
Signal von einem externen Regler, der z. B. die Kältemaschine ein- und ausschaltet.
 

Externer Pumpendruck
 
Druck, der für Verbraucher wie z. B. Klimatruhen „aufgebraucht" werden kann.
 

Externer Ventilatordruck
 
Druck, der für angeschlossene Luftkanäle „aufgebraucht" werden kann.
 

Filtertrockner
 
Hat die Aufgabe eventuell im Kältemittel vorhandene Feuchtigkeit, Säuren oder Schmutz und andere Fremdkörper zu binden.
 

Frostschutzheizband
 
Elektrisches Heizband, meist um den Verdampfer geschlungen, um Frostschäden an den Wärmetauschern zu vermeiden.
 

Frostschutzheizung
 
Schützt den Verdampfer bei zu niedrigen Außentemperaturen gegen Einfrieren.
 

Frostschutzthermostat
 
Zusätzliches Schutzinstrument für den Wasserkreislauf.
 

Füllanschluss (kältemittelseitig)
 
Spezieller Anschluss (siehe Schraderventil) zum Befüllen des Kältekreises.
 

Geschlossener Wasserkreislauf
 
Der Wasserkreislauf zwischen KWS und Verbraucher(n) ist hermetisch abgeschlossen und steht unter Druck. Dieser Anlagendruck beträgt in der Regel zwischen 1,5 und 2 bar.
 

Glykol
 
Beimischung verhindert das Einfrieren des Wassers bei Minustemperaturen.
 

Halbhermetisch
 
Verdichterbauart, die es ermöglicht, Eingriffe in den Verdichter zu tätigen, um z. B. Ventilplatten zu wechseln.
 

Hauptschalter
 
Ein-/Ausschalter für das komplette Gerät, im Schaltschrank eingebaut
 

Heißgasschalldämpfer
 
Siehe Muffler
 

Heissgasabtauung
 
Kältetechnische Abtauverfahren, durch ein Umschaltverfahren im Kältekreislauf, zur automatischen Abtauung. Dieses Verfahren ist energetischer als eine elektrische Abtauheizung.
 

Hochdruck-Manometer
 
Zeigt den Druck auf der Hochdruckseite an. (Verdichterausgang)
 

Hochdruckpressostat
 
Der Hochdruckpressostat in doppelter TUV-Ausführung wird bei Hubvolumenströmen von mehr als 50m3/h je Kältekreislauf notwendig. Er begrenzt den Anlagendruck auf einen zuvor eingestellten Wert, der üblicherweise in bar angegeben wird. Bei Hubvolumenströmen unter 50m3/h je Kältekreislauf ist lediglich ein „normaler" Pressostat notwendig.
 

Hubkolbenverdichter
 
Verdichter, der wie bei einem Otto-Motor mit Kolben, Pleuel und Kurbelwelle ausgestattet ist. Die Verdichtung des Kältemittels erfolgt über die Bewegung der Hubkolben. Dabei wird das Kältemittel stark erwärmt, man spricht dann vom sogenannten Heißgas. Vorsicht, Leitung kann bis zu 100°C heiß werden.
 

Kältemaschinenöl
 
Spezielles Öl für Kältemittelverdichter.
 

Kaltwassersatz
 
(Flüssigkeitskühler) Gerät zur Erzeugung von kaltem Wasser, das zur Kühlung von verschiedensten Aufgaben und Prozessen dient. Dies können Aufgaben zur Klimatisierung von Räumen, Kühlung von Maschinen oder ähnlichem sein.
 

Kaltwassertemperatur
 
Wassertemperatur nach dem Verdampfer (Ein- bzw. Austrittstemperatur).
 

Kapillarrohr
 
In kleineren Anlagen werden sog. Kapillarrohre als Einspritzorgane verwendet. Dies ist nichts anderes, als ein kleines Stück Cu-Rohr, das jedoch sehr präzise in Länge und Durchmesser berechnet sein muss
 

Koaxial-Wärmetauscher
 
Besteht aus zwei ineinander geführten Rohren, die dann meist in Schneckenform gewickelt werden. Im Innenrohr befindet sich Kältemittel, im Rohrzwischenraum das zu kühlende Wasser.
 

Kondensationstemperatur
 
Die Temperatur, bei der das Kältemittel vom gasförmigen Zustand zum flüssigen Zustand kondensiert.
 

Kondensator in TÜV-Ausführung
 
Siehe Verdampfer in TÜV-Ausführung
 

Kondensatpumpe
 
Kleine Pumpe, die z.B. bei Klimatruhen das kondensierte Wasser, das sich in der Kondensatwanne sammelt, abpumpt.
 

Kondensatwanne
 
Fängt das kondensierte Wasser am Verdampfer auf.
 

Kraftstrom
 
Stromkreis, für den Betrieb von elektrischen Verbrauchern.
 

Kühlstellenregler
 
Regelung der Kälteanlage mittels vorprogrammierten Schaltvorgängen, wie z.B. Raumtemperatur, Verdampferlüfter, Abtauheizung und Alarmfunktion.
 

Kühlwasserregler
 
Er bestimmt die benötigte Wassermenge in Abhängigkeit des Verflüssigungsdrucks.
 

Kühlwassertemperatur
 
Wassertemperatur in wassergekühlten Kältemaschinen, auf der Kondensatorseite.
 

Kupferrohre in Kühlschrankqualität
 
entsprechen der DIN 8905 Rohre für Kälteanlagen. Besonders glatte Innen-Oberfläche und getrocknet. Sollten bei der Lagerung immer verschlossen sein.
 

Kurbelwannenheizung
 
Bei manchen Verdichtern ist es notwendig in die Kurbelwanne eine Heizung einzubauen, damit während des Stillstandes des Verdichters das Kältemittel, welches ins Schmieröl gelangt ist, wieder auszutreiben. Besonders nach langen Stillstandszeiten ist es wichtig, die Kurbelwannenheizung einige Zeit vorher einzuschalten.
 

Ladepumpe
 
Pumpe, zum Laden von Pufferspeichern, damit Stillstandszeiten der Verdichter ausgeglichen werden können.
 

Leistungsaufnahme
 
Aufgenommene elektrische Leistung in KW
 

Leistungsstufen
 
Regelbare Einheiten bei z. B. Lüftungsmotoren, Verdichtern usw.
 

Leistungsziffer
 
(COP) Coefficient of PerformanceQuotient aus nutzbarer und aufgenommener Leistung ( bei Wärmepumpen)
 

Magnetventil
 
Ventil das durch eine Magnetspule geöffnet bzw. geschlossen wird.
 

Manometer
 
Zeigt den Überdruck in bar an neue in hPa oder MPa

Max. Betriebsstrom
 
Strommenge, die ein Gerät bei maximalen Betriebstemperaturen (normalerweise beim Anlauf im Sommer) benötigt.
 

Maximaler Betriebsdruck
 
Zulässiger Druck in bar, bis zu der die Anlage betrieben werden darf.
 

Microprozessor-Regelung
 
Regelung der Kälteanlage mittels vorprogrammierten Schaltvorgängen.
 

Motorschutzschalter
 
Über einen Bimetall-Auslöser wird der Motor gegen Überstrom geschützt.
 

Muffler
 
Schalldämpfer in der Heißgasleitung des Verdichters, zur Vermeidung sog. Pulsationsgeräusche, die beim Betrieb von Hubkolbenverdichter entstehen können.
 

Nennkühlleistung
 
Ist die bei Standardbedingungen in Katalogen oder Prospekten angegebene Kühlleistung. Kaltwassersätzen sind die Nennbedingungen meist 7/12°C für die Kaltwassertemperaturen und 35°C Außentemperatur.
 

Nennstrom
 
Gibt die Stromaufnahme bei Nennbedingungen an.
 

Nennbedingungen
 
Bei luftgekühlten Flüssigkeitskühlern sind die meist bei 7°C/12°C für die kaltwassertemperatur und 35°C Umgebungstemperatur.
 

Niederdruck-Manometer
 
Zeigt den Kältemitteldruck auf der Saugdruckseite an. (Verdichtereingang)
 

Niederdruckpressostat
 
Der ND-Pressostat schaltet den Verdichter in Abhänigkeit des Saugdrucks ein bzw. aus. Bei zu niedrigem Druck wird der Verdichter ausgeschaltet. Steigt der Saugdruck, wird der Verdichter wieder eingeschaltet.
 

Offener Wasserkreislauf
 
Beim offenen System sind spezielle Pumpen einzusetzen, die frei ansaugen können.
 

Öldifferenzdruck-Pressostat
 
Verhindert ein Trockenlaufen des Verdichters. Überwacht den Öldifferenzdruck zwischen Ölpumpe und Saugdruck.
 

Part-Winding
 
Teilwicklungs-Anlauf beim Start von Elektromotoren zur Senkung des Anlaufstroms.
 

Plattenwärmetauscher
 
Ein Plattenwärmetauscher besteht aus vielen parallel zueinander angeordneten Edelstahlplatten. Diese werden abwechselnd von Wasser und Kältemittel durchströmt. Dadurch entsteht eine sehr große Wärmetauscherfläche, bei kleinsten Abmessungen.
 

Potentialfreie Kontakte
 
Kontakte ohne Spannungspotential.
 

Pressung
 
Angabe bei Radialventilatoren über den extern zur Verfügung stehenden „Luftdruck", der für die Auslegung des Kanalnetzes gebraucht wird. Dieser Druck wird in Pa angegeben.
 

Primärkreislauf
 
Wasserkreislauf zwischen Kaltwassersatz und Pufferspeicher.
 

Prozesskühler
 
Kältemaschine mit offenem Kaltwassersystem
 

Pufferspeicher
 
Wasserspeicher für Kaltwassersätze zur Reduktion des sog. Takten, d.h. ständigem kurzzeitigem Ein- und Ausschalten des Verdichters.
 

PWW-Register
 
Pumpen – Warmwasser - Register.
 

R 22
 
Standard-Kältemittel älterer Geräte, heute bei Neuanlagen in Deutschland verboten . Der Trend geht zu R 407C und R 410A
 

R134A
 
Kältemitel für Normalkühlung, chlorfreises und damit umweltfreundlicheres Ersatz-Kältemittel für R 12.
 

R404A/R507
 
Kältemitel für Normal und Tiekkühlung, chlorfreises und damit umweltfreundlicheres Ersatz-Kältemittel für R 502.
 

R407C
 
Einsatz in Klima- und Kaltwasseranlagen, chlorfreises und damit umweltfreundlicheres Ersatz-Kältemittel für R 22.
 

R410A
 
Einsatz in Klima- und Wärmepumpenanlagen, chlorfreises und damit umweltfreundlicheres Ersatz-Kältemittel für R 22 und alternative zur R407C
 

Radialventilator
 
Die Luft wird in einem Winkel von 90° zur Antriebsachse des Motors gefördert.
 
 

Regelthermostat
 
Regelt einen Sollwert in einer bestimmten Genauigkeit aus.
 

Rohrbündelwärmetauscher
 
In einem Mantelrohr verlaufen viele kleinere Rohre die Kältemittel enthalten. Mit ihnen wird das Wasser, das die kleinen Rohre umgibt, gekühlt.
 

Rotation der Verdichter
 
Zeitlicher Ausgleich von Kompressorlaufzeiten mittels Microprozessor.
 

Schalldämmung
 
Maßnahmen, um den Schalldruckpegel der Kältemaschine zu senken, wie z.B. schalldämmende Gehäuseauskleidung, Kapselung der Verdichter usw.
 

Schalldruckpegel
 
Physikalische Messgröße der Lautstärke in Abhängigkeit von der Entfernung von der Schallquelle. Wird meist in der Einheit dB(A) gemessen.
 

Schauglas
 
In das Metallgehäuse ist ein Glas eingebördelt. Der Feuchtigkeitsanzeiger besteht aus einem Salzpräparat, dessen Farbe in Abhängigkeit der Feuchtigkeit des durchströmenden Kältemittels wechselt.
 

Schalleistungspegel
 
Physikalische Messgröße der Lautstärke, unabhängig von der Entfernung der Schallquelle. Wird ebenfalls meist in der Einheit dB(A) gemessen.
 

Schraderventil
 
Öffnet auf mechanischen Druck, (wie z.B. Autoreifenventil)
 

Schrauben- Verdichter
 
Ein Schraubenverdichter besteht aus zweiwelligen, parallelachsigen Rotoren. Diese Rotoren stehen durch ihre  formschlüssigen Zahnprofile im gegenseitig dichtenden Kämmeingriff. Die Vorteile des Schraubenverdichters liegen in seinem hohen Wirkungsgrad und seinem leisen Lauf. Pulsationsgeräusche treten nicht auf.
 

Schutzart
 
Elektrische Bezeichnung für die Sicherheit von elektrischen Anlagen, die von blanken, ungeschützten Stromschienen, bis hin zu druckfesten Gehäusen reicht
 

Schwingungsdämpfer I
 
Auf das Gerät abgestimmte „Füße", die Eigenschwingung absorbieren.
 

Schwingungsdämpfer II
 
Sie Anaconda
 

Scroll-Verdichter
 
Der Scroll-Verdichter basiert auf einem einfachen Verdichtungskonzept. Eine Spirale, daher der Begriff Scroll, mit einer dazu passenden Gegenform. Dadurch entstehen zwischen den beiden Elementen mehrere sichelförmige Gastaschen. Da mehrere Gastaschen verdichtet werden, entsteht ein sehr gleichmäßiger Prozess, der hohe Laufruhe garantiert.
 

Segeltuchstutzen
 
Flexibles Verbindungsstück zwischen Luftkanal und Radialventilator.
 

Sekundärkreislauf
 
Wasserkreislauf zwischen Pufferspeicher und Verbraucher.
 

Serielle Schnittstelle
 
Separater Anschluss an die EDV (z.B. Zur Fernkontrolle, ZLT)
 

Sicherheitsventil
 
Sie haben die Aufgabe, Druckanlagen wie Verdichter, Druckbehälter, Rohrleitungen usw. vor Zerstörung durch unzulässig hohe Drücke abzusichern.
 

Sicherheitsventil II
 
In einer Leitung, die sich auf beiden Seiten absperren lässt und das Produkt aus Druck x Volumen > 200 ist , muss laut VBG 20 ein Sicherheitsventil eingebaut sein.
 

Sicherungsautomat
 
Elektrisches Bauteil, das bei Übertrom auslöst und die angeschlossenen Verbraucher vom Netz trennt. Anders als bei Schmelzsicherungen können Sicherungsautomaten wieder resetet werden.
 

Split- Kaltwassersatz
 
Kaltwassersatz, bei dem der Kondensator getrennt aufgestellt wird. Normalerweise werden Axialkondensatoren für die Außenaufstellung eingesetzt.
 

Split-Gerät
 
Besteht aus einem Außengerät und einem oder mehreren Innengeräten
 

Steuerspannung
 
Siehe Steuerstrom
 

Steuerstrom
 
Stromkreis für die Ansteuerung der verschiedenen Schütze und Relais.
 
 

TAS
 
Tauwasser-Abfluss-Heizung, zur Erwärmung der Abflussleitung in Tiefkühlräumen während der Abtauphase um das Tauwasser abfließen zu lassen.
 

Strömungswächter (Paddel)
 
Überwacht die Wasserströmung und schaltet bei Bedarf die Anlage ab.
 

Thermischer Uberlastschutz
 
Schützt den Elektromotor gegen Überhitzung, auch Klixon genannt.
 

Thermometer
 
Zeigt die Temperatur in °C an.
 

TÜV
 
Technischer-Überwachungs- Verein
 

Uhrenboard
 
Programmierbare Zeitschaltuhr zur Steuerung des Kaltwassersatzes (Wochenendabschaltung, Nachtabschaltung usw.).
 

Umschaltventil
 
Zum Abtauen des Verdampfers (bei Wärmepumpen) wird die Fließrichtung des Kältemittels mittels eines Umkehrventils geändert. Dies hat zur Folge, dass der Verdampfer während des Abtauvorganges zum Kondensator wird.
 

UVV
Unfall- Verhütungs- Vorschriften
 

VBG20
 
Unfallverhütungsvorschrift für Kälteanlagen einschließlich Wärmepumpen, Kühleinrichtungen, deren Aufstellungsräume und Kühlräume.
 

Verbraucherpumpe
 
Pumpe, die eforderliche Wasserumwälzung in der Anlage bewältigen kann, zum Transport von kaltem Wasser zu den Verbrauchern.
 

Verdampfer in TÜV- Ausführung
 
Liegt das Produkt aus Druck x Volumen über dem Wert 200, sind nach der Druckbehälterverordnung in Deutschland TÜV-geprüfte Behälter notwendig.
 

Verdampfungstemperatur
 
Die Temperatur die das Kältemittel beim Eintritt in den Verdampfer hat.
 

Verflüssiger
 
Siehe Kondensator
 

Verflüssigereinheit
 
Gerät zum Verflüssigen des gasförmigen Kältemittels.
 

Verschmutzungsfaktor
 
Der Verschmutzungsfakter hängt in der Regel von zwei Faktoren ab. Ist das Kühlsystem offen oder geschlossen und wie ist die Wassergeschwindigkeit. Diese Verschmutzungen hemmen den Wärmeübergang sowie den Wasserstrom beträchtlich. Beides zusammen vermindert die Anlagenleistung.
 

Vollhermetisch
 
Komplett geschlossen und hermetisch verschweißte Verdichter. Bei einem Defekt kann nicht mehr repariert werden.
 

Wärmepumpe
 
Kreislaufumkehr des Kältekreislaufes zur Verwendung der Maschine als Warmwassererzeuger zu Heizzwecken. Als Faustwert kann eine Leistungsziffer von 3 angenommen werden. Das heißt, dass für jede kWh, die an elektrischer Energie hineingesteckt wird, 3 kWh an Wärmeenergie erzeugt werden kann.
 

Wärmerückgewinnung
 
Siehe Enthitzer
 

Wasserfilter
 
Filtert Feststoffe (Schmutz) aus dem Wasserkreislauf.
 

Wasser- Volumenstrom
 
Wassermenge, meist in m3/h angegeben. Bestimmt so die Leistung der Geräte.
 

Wasserverbindungsleitungen
 
Vorgefertigte Verbindungsleitung zwischen Kaltwassersatz und Pufferspeicher.
 

Winterregelung
 
Regelt den Ventilator bei zu niedriger Außentemperatur auf kleinere Drehzahl.
 

ZLT
 
Zentrale Leittechnik, um z. B. Geräte mit einer zentralen Steuerungs- und Überwachungseinheit zu verbinden, meist über serielle Schnittstellen.
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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